Zukunft-Radtour

 

[SELM] Zukunft-Radtour des ADFC Selm mit der Stadt Selm

 

Was ist eine Zukunft-Radtour und was soll sie bewirken?


Vom ADFC Selm organisierte und durchgeführte Zukunft - Radtouren sind zur Bestandsaufnahme und zur Ausarbeitung von Verbesserungen an vorhandenen Radwegen sowie der Ausbau von vorhandenen unbefestigten Wegen zu attraktiven Fuß – und Radwegen in Selm. Sie soll den Radverkehr in Selm stärken und Selm für Radfahrer im Blick nehmen!


Radfahren soll zum Einkauf, zur Erholung oder als Tourist in unserer Stadt Spaß machen ohne Stress und mit der größtmöglichen Sicherheit im täglichen Straßenverkehr!

Anmerkungen der Stadt Selm zur 2. Zukunft – Radtour des ADFC Selm im Oktober 2020

Der ADFC Selm führt in ehrenamtlicher Arbeit Radtouren im Stadtgebiet durch, um auf konkrete Probleme im Radwegenetz und der Radverkehrsinfrastruktur hinzuweisen. Ziel ist es, ein attraktives Fuß- und Radverkehrsnetz mit entsprechender Infrastruktur in Selm vorzufinden. Dies soll sowohl unter dem Aspekt des Alltags- wie auch Freizeitverkehrs geschehen.

Die sogenannten Zukunft-Radtouren zeigen konkrete Problembereiche im Stadtgebiet auf und verhelfen den jeweiligen Planern, entsprechende Maßnahmen zu prüfen und ggfs. umzusetzen. Die Radfahrenden des ADFC fungieren oftmals als „Experten vor Ort“ und sind oft im Stadtgebiet per Rad unterwegs. Dieser Praxisbezug verhilft bei dem Auffinden von Lücken im Netz, Problemen und Gefahren.

Die Stadt Selm bedankt sich für das Engagement, das der ADFC Selm aufbringt, um die nachhaltige Mobilität in Selm zu fokussieren.

Was geschah seit der 2. Zukunft-Radtour, die im Oktober 2020 stattfand, von der Stadt bzw. dem Land NRW?

Folgender Artikel stand in den Ruhrnachrichten am 06.03.2021 über die geleisteten Arbeiten seit der letzten Tour:

Farbe Rot auf Fahrbahnen zum Schutz bestimmter Verkehrteilnehmer

[Selm] Autofahrer mussten in jüngster Zeit Geduld haben. Einige Fahrbahnbereiche waren gesperrt, andere folgen noch. Wegen Markierungsarbeiten. Sie dienen der Sicherheit einer speziellen Gruppe.


Mittwoch. 03. März 2021: An der Kreuzung Kreisstraße/Neue Werner Straße bilden sich kleine Rückstaus. Fahrspuren sind mit rot-weißen Hütchen abgesperrt. Großflächig wird rote Farbe auf der Fahrbahn zwischen den Fußgängerampeln aufgebracht. Warum? „Die neuen Markierungen sollen die Situation für Radfahrer verbessern“ antwortet die Stadtsprecher auf die entsprechende Frage der Redaktion. „Dafür wurde im vergangenen Jahr eine Begehung mit dem AOFC Selm im Stadtgebiet unternommen.“ Dabei gemeinsam Stellen identifiziert worden, wo die Sicherheit von Radfahrern verbessert werden könne. Sinn und Zweck der roten Farbe beschreibt   Woesmann so: “Die roten Furten sollen dem KFZ-Verkehr deutlicher kenntlich machen, dass dort mit Radverkehr zu rechnen ist. Dies ist ein standardmäßiges Mittel“. Ist es Teil einer Serie von Markierungsarbeiten im Stadtgebiet? „Die ersten  Furten sind bereits markiere“, erklärt der Selmer Stadtsprecher. „Insgesamt sieben farblich markierte Bereiche plus an einigen Stellen neue  Piktogramme  auf der Fahrbahn werden aufgebracht“.


[von Arndt Brede | Ruhrnachrichten]

Bildergalerie von den bis dato geleisteten Arbeiten

 

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https://selm.adfc.de/artikel/zukunftradtour-1

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 190.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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